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Der Regen kam heute und es roch nach feuchtem Asphalt und nach der Erde unter unseren Füßen. Dabei ist es Freitag und Sonntag ist Abschied. Und manchmal ist auch Abschied Sonntag.
Und ich lief nicht durch Wiesen, nur über ein Grau, und sammelte Worte. Sie lagen mitten auf dem Weg. Die meisten sind mir verloren gegangen, ein Loch in der Hosentasche oder in meinem Kopf. Im Traum hineingeschossen, vielleicht.
Vielleicht kann ich nicht schreiben, wenn es hinter Scheiben schwarz glänzt und man die Straßenlaternen nicht sehen kann. Hinter meinem Zimmer der Garten, der Teich und Kaulquappen. Schwarze kleine Frösche.
11.5.07 10:47


Den Bauchnabel mit tiefem Sehnen zu füllen
Benötigt mehr als nur dein Wort und Begehren
Das mich zerren und streifen wird
Wie ein messerspitzer Pfeil meine Wangen berührt
An einem Morgen im Mai
Und ein liebestrunkener Junge vor jener Tür kniet
Um der einzigen Liebe seines Lebens
Die Hand zu küssen
11.5.07 22:49


Ich sehe einen sonnen und farbengetränkten Garten und meinen Vater, der noch schrecklich jung aussieht und wir werfen einen Ball hin und her. Ich war wohl glücklich gewesen damals.
12.5.07 01:29


„Es gibt kein plötzliches Ende“, sagt Tom, „Ein Ende, das hat einen Anfang. Und den Anfang, den kann man nicht verpassen.“
Toms Hände liegen auf dem Tisch wie Steine, die darauf warten geworfen zu werden. Tom hat kleine, dicke Finger, die an dem großen, dünnen Tom fehl am Platz wirken. So, als wären sie auf einer langen Reise an Toms Händen vorbeigekommen und hätten keine Lust gehabt weiter zu gehen. Weil sie kleine dicke Finger sind.
Kleine dicke Finger am langen, dünnen Tom.
12.5.07 02:12


Es wird über mich herfallen. Mich mit Leichtigkeit zerfetzen, wie ein Sturm toben über mir, ein Chaos anrichten in mir. Nicht nur in meinem Kopf und in meinen Gedanken. In mir. Wird sich verziehen. Die Ruhe nach dem Sturm. Die Ruhe vor dem Sturm.
12.5.07 09:30


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